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Der heilige Albertus Magnus

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Bronzefigur Albertus Magnus in Lauingen

Schon zu Lebzeiten wurde der heilige Albert
als Autorität anerkannt und in einem Atemzug
mit Aristoteles und anderen Geistesgrößen
genannt. Er wurde von vielen gefürchtet,
als „der Mann, der alles wusste“.

Seine Werke zu Theologie, Philosophie und Naturphilosophie decken zusammen ungefähr alles ab, was es zur damaligen Zeit überhaupt zu wissen gab. Vor allem anderen war Albert aber tiefgläubiger Christ und Theologe.










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„Wenn jemand die Naturwissenschaft gründlich beherrscht, sind ihm die Worte des Herrn kein Anlass zum Zweifel.“


Für Albert standen Glaube und Wissenschaft nie im Widerspruch zueinander. Er teilte auch nicht die Sorge Roms, dass das Studium des Aristoteles zu Ergebnissen führen könnte, die mit dem Glauben nicht zu vereinbaren waren. Albert war ein großer Philosoph und ein leidenschaftlicher Naturwissenschaftler. Aber in erster Linie war er Mönch, Prediger und Seelsorger – tief verwurzelt im Glauben.

Der große Gelehrte verstand es, das Wissen seiner Zeit – einschließlich dem Wissen über die Natur – umfassend mit christlicher Theologie, klassischer Philosophie sowie mit einem authentischen und glaubensfrohen Leben zu verbinden.






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Sein genaues Geburtsjahr ist nicht bekannt. Etwa um 1200 wird Albert in Lauingen an der Donau geboren und verbringt dort seine Kindheit. Seinen Herkunftsort führt er auch in seinem Namen: Albertus de Lauiging.
Albert scheint aus einer wohlhabenden Familie zu stammen. Dafür spricht ein Aufenthalt in Venedig während seiner Jugend ebenso wie die Möglichkeit zum universitären Studium.

Von seiner schwäbischen Heimat aus erwandert Albert ganz Deutschland und viele Länder Europas. Nach seinem Eintritt in den noch jungen Bettelorden der Dominikaner tritt er alle seine künftigen Reisen zu Fuß an. Dies bietet dem wissensdurstigen Albert ausreichend Gelegenheit, die Flora und Fauna Europas zu beobachten und zu erforschen. 



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Anfang der 1220er Jahre geht Albert zum Studium nach Padua. Dort lernt er Jordan von Sachsen, den Generalmeister des jungen Predigerordens und Nachfolger des heiligen Dominikus, kennen.

Zu dieser Zeit beginnen sich die Gläubigen gegen einen degenerierten Klerus aufzulehnen, dessen Lebenswandel sich nicht mit der Botschaft des Evangeliums in Einklang bringen lässt. Zahlreiche Laiengruppen entstehen, die eine Rückkehr zu den apostolischen Ursprüngen anstreben und ein Leben in Armut, Askese und Frömmigkeit propagieren. Die Gründung des Dominikanerordens ist eine Reaktion auf diese Laienbewegungen: ein Verband von Klerikern, die in Armut leben, sich stetig weiterbilden und so fundiert und mit Überzeugungskraft predigen wollen. Dominikus umschreibt die Aufgaben der Brüder mit „laudare, benedicere, praedicare – Gott loben, in seinem Namen segnen, seine Wahrheit künden“. Der Orden wertet die theologische Ausbildung enorm auf und verpflichtet seine Brüder zu intensiver und andauernder Studientätigkeit.

Studium, Predigt und Frömmigkeit – diese Aspekte zeigen sich in Alberts Leben und Wirken und mögen den jungen Studenten dazu bewogen haben, in den Orden der Dominikaner einzutreten. Sein Noviziat absolviert Albert im Dominikanerkloster in Köln, das seit 1221 besteht.

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Köln spielt im Leben Alberts eine große Rolle: Hier macht er sein mindestens halbjähriges Noviziat und erhält seine etwa vierjährige theologische Grundausbildung. Schon bald wird Albert selbst eine Lehrtätigkeit übertragen. Er ist als Lesemeister in den Konventen seines Ordens zu Hildesheim, Freiburg, Regensburg und Straßburg tätig. 

1243/44 wird Albert nach Paris berufen. Dort promoviert er zum Doctor in S. Theologia und gehört für drei Jahre dem Professorenkollegium der theologischen Fakultät der Universität Paris an.

1248 wird Albert von der Ordensleitung erneut nach Köln an den damals größten Konvent der deutschen Ordensprovinz geschickt, um dort das erste Generalstudienhaus des Dominikanerordens auf deutschem Boden aufzubauen. Damit wird der Grundstein für die heutige Universität von Köln gelegt. Im selben Jahr findet auch die Grundsteinlegung des Kölner Doms statt.

Das Studium in Köln hat trotz wirtschaftlicher Probleme von Anfang an internationalen Charakter und gewinnt schnell an Ansehen. Dies verdankt es seinem ersten Leiter – Albert. Der bedeutendste Student am Kölner Generalstudium ist zweifellos der heilige Thomas von Aquin. Ein weiterer Schüler Alberts ist Ulrich von Straßburg, später Provinzial der deutschen Ordensprovinz. 

Nicht nur als Gelehrter, sondern auch als Ratgeber gewinnt Albert an Ansehen. Seinem Urteil schenkt man Vertrauen, seinem Schiedsspruch beugt man sich. Es sind 19 schiedsrichterliche Tätigkeiten Alberts bekannt, davon sind zwölf Schiedssprüche urkundlich erhalten. 

Berühmt wird der so genannte „Große Schied“ von 1258, in dem Albert den Ausgleich der politischen und wirtschaftlichen Interessen zwischen der Stadt Köln und dem Erzbischof Konrad von Hochstaden vermittelt. 

Alberts Lehrtätigkeit in Köln findet eine langjährige Unterbrechung. 1254 nimmt der Gelehrte am Provinzkapitel in Worms teil, wo er zum Provinzial der deutschen Ordensprovinz bestellt wird. In dieser Funktion muss Albert alle Konvente auf seinem Territorium visitieren. Er ist fortan dauernd auf Wanderschaft.

Nach dem Ende seiner Amtszeit als Provinzial geht Albert nach Köln zurück, um sich wieder der Ausbildung der jungen Brüder, dem Schreiben und der Forschung zu widmen. Doch auch diesmal ist sein Aufenthalt in seiner zweiten Heimat Köln nicht von Dauer. Papst Alexander IV. beruft Albert zum Bischof von Regensburg.





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„Du bist Uns und Unseren Brüdern durch Deine Verdienste und Deine Fähigkeiten bekannt und genehm. Da Du am Quell der Offenbarung Dich labest (...) und Du ein sicheres Urteil besitzest in allem, was Gott betrifft, so setzen Wir die feste Hoffnung in Dich, dass die Kirche von Regensburg, die in geistlichen und zeitlichen Dingen so stark zerrüttet ist, durch Dich geheilt wir und Du alle ihre Schäden durch Deine eifrigen Bemühungen behebst.“

(Aus dem Ernennungsbrief zum Bischof von Regensburg vom 5. Januar 1260)

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In Regensburg ist ein offener Konflikt zwischen dem Bischof Albert von Pietengau und der Stadt ausgebrochen. Der Bischof erklärt seinen Rücktritt und zieht sich in ein Zisterzienserkloster zurück.

Da sich das Regensburger Kapitel auf keinen Kandidaten einigen kann, steht Papst Alexander IV. vor der schwierigen Frage, wen er in das völlig zerstrittene und zudem hoch verschuldete Bistum schicken soll. Seine Wahl fällt auf Albertus Magnus, der sich 1256/57 einige Monate am päpstlichen Hof aufgehalten und dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Als der Ordensgeneral Humbert von Romans davon erfährt, beschwört er Albert in drastischen Worten, die Ernennung zum Bischof nicht anzunehmen: „Lieber hörte ich, mein vielgeliebter Sohn liege auf der Totenbahre, als dass er auf einen Bischofsstuhl erhoben worden sei. [...] Im Geiste knie ich vor Euch nieder und beschwöre Euch bei der Demut der unbefleckten Jungfrau und ihres Sohnes, den Stand der Demut nicht zu verlassen!" 
Er befürchtet die Abwanderung der Elite seines Ordens in höhere kirchliche Ämter, wenn Albert dazu das Beispiel gäbe. Außerdem verliert er mit Albert einen der begabtesten Gelehrten am Kölner Generalstudium.

Trotz der großen Widerstände innerhalb seines Ordens lässt sich Albert 1260 zum Bischof weihen. Möglicherweise fühlt er sich dem Papst mehr zum Gehorsam verpflichtet als seinem Ordensoberen. In seinem theologischen Werk findet sich folgende Aussage Alberts: „Der Papst hat die Fülle der Gewalt, daher ist er der ordentliche Vorgesetzte aller Menschen, denn er ist an Gottes statt auf Erden.“

Albert leitet kluge Reformen ein und kann als erfahrener Friedensstifter auch einen Konflikt zwischen der Abtei Waldsassen und dem Deutschen Orden beilegen. Innerhalb kurzer Zeit gelingt es ihm, die Vermögensverhältnisse seines Bistums zu konsolidieren und das zerstrittene Domkapitel zu einigen.

Offenbar ist Albert nach diesen schnellen Erfolgen der Meinung, seine Aufgabe in Regensburg erfüllt zu haben. Keine drei Jahre nach seiner Ernennung tritt er von seinem Bischofsamt zurück.




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Am 1. September 2014 wird das „Akademische Forum Albertus Magnus“ ins Leben gerufen. Damit geht für Bischof Rudolf Voderholzer ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Es braucht im und für das Bistum Regensburg eine Plattform, in der die aktuellen wie die zeitlosen Fragen des christlichen Glaubens und seine Relevanz für das öffentliche Leben verhandelt, erschlossen und diskutiert werden.“
Das geistige Leben in Regensburg, nicht nur in der Philosophie, Theologie, Kirchenmusik und Ökumene, sei außerordentlich reich und könne sich gegenseitig befruchten. 

Nicht ohne Grund wurde für das Forum der Name „Albertus Magnus“ gewählt. Der heilige Albert, der von 1260 bis 1262 als Bischof von Regensburg wirkte, verstand es, das Wissen seiner Zeit umfassend mit der christlichen Theologie, mit der klassischen Philosophie sowie mit einem authentischen und glaubensfrohen Leben zu verbinden.

Das Akademische Forum Albertus Magnus ist eine Plattform für Vorträge exzellenter Referentinnen und Referenten sowie für Diskussionen und Seminare zu Themen aus dem Schnittkreis von Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft. Klassische Themen werden ebenso erörtert wie aktuelle „Reizthemen“: Fragen der Metaphysik und Lebensorientierung, nach dem Sinn des Lebens, der Freiheit, der Kirche, des Staats und Europas, finden sich offen zur Diskussion gestellt.

https://www.albertus-magnus-forum.de





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Lederschuhe

Weil Albert auch als Bischof von Regensburg weiterhin die Fußbekleidung der Bauern trägt, erhält er den spöttischen Beinamen „Bischof Bundschuh“. Über die Bedeutung guten Schuhwerks und die besten Materialien äußert sich Albert in seinen Schriften. Eselsleder scheint ihm am besten für Schuhsohlen geeignet zu sein.

Von Köln nach Magdeburg, von Riga nach Stralsund, von Regensburg zurück an den Rhein: Stationen eines halben Jahres! Als Lehrer und Wanderprediger, als Provinzialprior und Streitschlichter kommt Albert weit herum. Auch die gewaltigsten Strecken legt er zu Fuß zurück. Denn die Brüder der Bettelorden sollen bescheiden auf „Schusters Rappen“ reisen – und nicht etwa „hoch zu Ross“.

Seine gewaltigen Fußmärsche durch ganz Europa nutzt Albert zu intensiven Naturbeobachtungen und tiefgründigen philosophischen Überlegungen.

Nach seinem Rücktritt als Bischof von Regensburg wird er von Papst Urban IV. zum Legaten und Kreuzzugsprediger ernannt. Also begibt sich Albert erneut auf große Wanderschaft: Kloster Polling, Augsburg, Donauwörth, Würzburg, Frankfurt, Köln, Brandenburg und Freiburg sind einige seiner Stationen im Jahr 1263. Mit dem Tod des Papstes im darauffolgenden Jahr endet dieser Auftrag für Albert. Für die nächsten Jahre zieht er sich in das Dominikanerkloster in Würzburg zurück.


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Von 1264 bis 1267 lehrt Albert in Würzburg und wohnt im dortigen Dominikanerkonvent, in dem auch sein leiblicher Bruder Heinrich lebt. Hier beginnt Albert mit seinem Kommentar der Metaphysik des Aristoteles.

Albert bleibt Würzburg zeitlebens verbunden und hinterlässt dem Dominikanerkloster dreißig Pfund Heller.

In der Festschrift „Aus der Vergangenheit der Universität Würzburg“ zum 350-jährigen Bestehen der Universität Würzburg im Jahr 1932 heißt es:
„Es wird heute von den Geschichtsforschern als ein grundloses Gerücht bezeichnet, der vierundvierzigste Bischof von Würzburg, Berthold von Sternberg (1271 bis 1287) sei Willens gewesen, in Würzburg eine Stiftung zu machen, wie damals Deutschland noch keine besaß; eine Hohe Schule mit vier Fakultäten, wie sie seit dem Jahre 1224 Neapel, und seit 1260 Paris hatte, eine wahre Universität literam. Diese Stiftung ist nach der Sage drei Jahre nach der Aufrichtung des Landfriedens zu Würzburg für Bayern und Franken und Rheinland durch den König Rudolf von Habsburg (1281) ins Werk gesetzt worden. Wo ein Albertus Magnus drei Jahre geweilt hat, da hat eine ganze Universität gelebt; ob er nun eine Schule hinterließ oder nicht.“





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Bronzefigur von Albertus Magnus vor der Universitätsgebäude in Köln

Um das Jahr 1200 kommt Albert in Lauingen an der Donau zur Welt.
 
1222 geht er zum Studium nach Padua. Hier kommt er zum ersten Mal in Kontakt mit den Schriften des Aristoteles. In Padua lernt er Jordan von Sachsen kennen, den Ordensgeneral des noch jungen Dominikanerordens.

Albert tritt in den Orden der Dominikaner ein. Sein Noviziat durchläuft er in Köln. Hier erhält er auch seine theologische Grundausbildung.  

Von 1230 bis 1240 ist er als Lesemeister in verschiedenen Konventen seines Ordens, darunter Freiburg, Hildesheim, Regensburg und Straßburg, tätig.

1243 wird Albert nach Paris berufen. Dort promoviert er zum Doctor in S. Theologia und gehört für drei Jahre dem Professorenkollegium der theologischen Fakultät der Universität an.

In Paris begegnet er erstmals seinem berühmtesten Schüler: Thomas von Aquin.

1248 wird Albert von der Ordensleitung erneut nach Köln geschickt. Er soll dort das erste Generalstudienhaus des Dominikanerordens auf deutschem Boden aufbauen. Damit wird der Grundstein für die heutige Universität gelegt.

1252 vermittelt Albert erstmals zwischen der Stadt Köln und dem Erzbischof Konrad von Hochstaden. Er gewinnt als Ratgeber großes Ansehen.

Berühmt wird vor allem der so genannte „Große Schied“ von 1258, in dem Albert den Ausgleich der politischen und wirtschaftlichen Interessen zwischen der Stadt Köln und dem Erzbischof vermittelt.

1254 nimmt Albert am Provinzkapitel in Worms teil. Er wird zum Provinzial der deutschen Ordensprovinz bestellt. In dieser Funktion muss er alle Konvente auf seinem Territorium visitieren. Er ist fortan ständig auf Wanderschaft. 

1260 Albert wird zum Bischof von Regensburg ernannt. Es gelingt ihm in kurzer Zeit, die desolaten Vermögensverhältnisse des bischöflichen Stuhls wieder in Ordnung zu bringen und wichtige Reformen durchzusetzen.

Nach der Sanierung des Bistums – im Jahr 1263 – bittet Albert den Papst um seine Enthebung aus dem Bischofsamt.

Papst Urban IV. kommt dieser Bitte nach. Er ernennt Albert zum Kreuzzugsprediger. In dieser Funktion ist er ein Jahr lang unermüdlich auf Reisen.

1264: Albert lehrt drei Jahre im Dominikanerkonvent in Würzburg, wo sein leiblicher Bruder Heinrich lebt.

In den Folgejahren lehrt Albert in Straßburg und erneut in seiner zweiten Heimat Köln, wo er am 15. November 1280 stirbt.

1931 wird Albertus Magnus heiliggesprochen.
 
1941 ernennt Papst Pius XII. Albertus Magnus zum Schutzpatron der Wissenschaftler.

Seit dem 15. November 1954 ruhen seine Gebeine in der Krypta der Kirche St. Andreas in Köln.

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Graphische Darstellung der Reisetätigkeit von Albert in den Jahren 1263764

Als Kreuzprediger hatte Albert seine Reisen nach den Aufgaben einzurichten.

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„Neugier spornt zu wissenschaftlichen Beobachtungen an.“

Im Magazin „Spektrum der Wissenschaft“ widmen sich Roland Popp und Birgit Steib dem „großen Neugierigen“ und seinem beachtlichen Werk. Sie schreiben:
Die Neugier zieht sich wie ein roter Faden durch Alberts Leben. Er war nicht nur Theologe und Philosoph, sondern auch Experte in einer Reihe naturwissenschaftlicher Disziplinen. Ob Mensch, Tier, Pflanze oder unbelebte Materie: Naturphänomene, im Großen wie im Kleinen, weckten sein Interesse. Er stellte ebenso Überlegungen zur Gestalt der Erde an wie zur Form eines Regentropfens. Der Honigmagen der Biene fesselte ihn gleichermaßen wie die Sinneswahrnehmung des Menschen.
Für Albertus Magnus war solche Interdisziplinarität geradezu eine Voraussetzung für umfassende Erkenntnis. Er wollte das Wissen seiner Zeit vollständig erfassen und in Lehrbüchern verständlich darlegen. Der „doctor universalis“, wie er später auch genannt wurde, kannte die antike und die zeitgenössische Fachliteratur. Sein Bestreben, sich nicht auf Darlegung und Kommentierung von überliefertem Wissen zu beschränken, sondern dieses durch eigene Beobachtungen und Experimente zu hinterfragen und zu ergänzen, zeugt von einem geradezu modern anmutenden Forscherdrang.

Zum gesamten Artikel:
https://www.spektrum.de/magazin/albertus-magnus-der-grosse-neugierige/830312




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„Du musst wissen: Ein zünftiger Philosoph wird man nur dann, wenn man die beiden philosophischen Systeme des Aristoteles und des Platon kennt.“



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Während seiner Zeit in Paris setzt sich Albert intensiv mit den Schriften und der Lehre des Aristoteles auseinander. Ebenso beschäftigt er sich mit den jüdischen und arabischen Kommentaren dazu. 

Albert verbringt einen großen Teil seines Lebens damit, die antiken Werke für die Studenten des Dominikanerordens zugänglich und verständlich zu machen – und zwar in einer Form, bei der keine Gefahr für den Glauben besteht. 

Er macht es sich zur Aufgabe, alle bekannten Werke des Aristoteles zu paraphrasieren, wenn nötig zu korrigieren und das, was seiner Ansicht nach fehlt, zu ergänzen. Aristoteles gilt bis dahin als eine nicht angreifbare Autorität. Albert jedoch versteht sich als ihm ebenbürtig und wird auch von anderen so gesehen.

Albert folgt dem großen Philosophen in vielen Punkten – er hält ihn aber nicht für unfehlbar. Das zeigen seine Worte: „Wer den Aristoteles für einen Gott hält, der ist verpflichtet zu glauben, er habe niemals geirrt; wer jedoch in ihm nur einen Menschen sieht, der muss zugeben, dass Aristoteles ohne Zweifel irren konnte, genau wie wir.“

Als Autor hinterlässt Albertus Magnus gewaltige Spuren. Seine Schriften umfassen 74 Bücher mit insgesamt rund 20.000 großen Druckseiten. 



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Das Denken großer Philosophen hat die Kultur nachhaltig geprägt. Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.), Sohn eines Arztes und Lehrer Alexanders des Großen, ist neben Platon und Sokrates einer der bedeutendsten Philosophen der Antike, dessen Gedanken und Erkenntnisse bis in die Gegenwart wirken.

Dies ist nicht zuletzt Albertus Magnus zu verdanken, der mit seinen Kommentaren zu den Schriften von Aristoteles eine Renaissance der Werke von Aristoteles begründet. Diese gehören im Mittelalter zu den Standardwerken hinsichtlich Logik, Naturphilosophie und Ethik.

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„Die Ethik beabsichtigt nicht bloß, dass der Mensch das Gute wisse, sondern dass er gut werde.“




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Zwischen 1250 und 1252 verfasst Albert einen philosophischen Kommentar zur „Nikomachischen Ethik“ des Aristoteles. Diese begründet nach Alberts Auffassung rational richtiges menschliches Handeln und trägt so zur Besserung des Menschen und zu seinem Glück bei. Sie steht nicht im Widerspruch zu christlichen Wertvorstellungen. Ganz im Gegenteil, sie vermag sie rational zu begründen und ihnen Einsichtigkeit zu verschaffen. 

Alberts „Super Ethica“ ist der erste mittelalterliche Kommentar zu allen zehn Büchern der Nikomachischen Ethik. Der Begriff Ethik kommt vom griechischen „Ethos“, was Sitte bedeutet. „Nikomachische Ethik“ heißt sie, weil sie an Nikomachus gerichtet ist. Diesen Namen Nikomachos tragen mehrere historische Personen, darunter der Vater und der Sohn von Aristoteles.    

Albert erörtert im I. Buch den Begriff, Wert und Zweck der Ethik, den Begriff des Guten und der Glückseligkeit. Im II. Buch die Prinzipien der Tugend, im III. Buch den freien Willen, die Willkür und die Kardinaltugenden. Im IV. Buch die Freigebigkeit, Großmut, ihren Anhang und die entgegengesetzten Laster. Im V. Buch die Gerechtigkeit im Allgemeinen und im Speziellen, im VI. Buch die Tugenden der Intelligenz, Wissen, Kunst, Klugheit und ihre Begleitung. Im VII. Buch die Enthaltsamkeit, ihr Gegenteil und das Vergnügen, im VIII. die Freundschaft, im IX. Buch die Hindernisse der Freundschaft und im X. Buch das Glück der Beschauung.

In der Ausführung der einzelnen Themen hält sich Albert größtenteils an den Vorgang des Aristoteles. 

Etwa ein Jahrzehnt später kommentiert Albert die Nikomachische Ethik ein zweites Mal.

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„Ohne Zweifel hat der Aufgang der Sterne und ihre Stellung zueinander und zur Erde einen starken Einfluss auf die Werke der Natur und des Menschen, nicht jedoch auf den freien Willen.“

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Für Albert steht die Astrologie nicht im Gegensatz zur Heiligen Schrift. Er schließt sich hierin Aristoteles an und betrachtet die Sterne als Werkzeuge des „Ersten Bewegers“, die als Glieder eines Ganzen tätig sind. Er vertritt die These, dass alle Veränderungen der irdischen Welt durch die Bewegung der Gestirne verursacht wird, ebenso wie die vier Elemente durch die Bewegung der Himmelskörper entstehen.

Der deutsche Religionswissenschaftler Kocku von Stuckrad betont in seinem Werk „Geschichte der Astrologie: von den Anfängen bis zur Gegenwart“ jedoch:
„Dieser Kausalzusammenhang erstreckt sich für Albert lediglich auf den Erdkörper als Ganzes, auf Kriege, Katastrophen oder Seuchen, während das Individuelle im Menschen zweierlei Ursprünge habe, nämlich die Natur und den freien Willen.“

Je weniger der Mensch seine Triebe unter Kontrolle habe, desto mehr gerate er unter die Herrschaft der Natur. Doch dürfe man daraus nicht schließen, dass sein Verhalten determiniert sei. Da dies auch von keinem wirklich gelehrten Astrologen vertreten werde, sei die Sternkunde mit dem Glauben an Gott vereinbar.

Weiter schreibt von Stuckrad: „Das Speculum astronomiae (Der Spiegel der Astronomie), von Albert in den 1260er Jahren verfasst, ist eine der wichtigsten Schriften zur Astrologie des Mittelalters überhaupt. (...) Um die Sternkunde als wissenschaftliche Disziplin zu begründen, trennt Albert die magischen Anwendungsmöglichkeiten der Astrologie, die er als heidnischen Zauber betrachtet, von der wissenschaftlichen Erforschung der astralen Zusammenhänge. Darüber hinaus stellt er Astronomie und Astrologie als unterschiedliche Zweige der Sternkunde dar. Die Astronomie berechnet die Sternbewegungen, während die Astrologie die Himmelserscheinungen deutet und daraus die Zukunft vorhersagen kann. Da die Astrologie also alle irdischen Dinge auf ihren Urquell zurückführt, leitet sie den Menschen zwangsläufig zu Gott, dem unbewegten Beweger aller Veränderungen. Damit dreht der Dominikaner die kirchliche Kritik an der Astrologie regelrecht um und stellt die Sternkunde als eine wichtige Disziplin der frommen Erkenntnis dar.“

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Astrophysiker Norbert Pailer liebt den Blick ins Universum. Er stellt sich die Frage: Was hält die Welt im Innersten zusammen? Für ihn sind – genau wie für Albertus Magnus – Glaube und Naturwissenschaft kein Gegensatz.

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„Der untere Teil der Erde sollte nicht im Verhältnis zu uns, sondern in absoluter Weise gesehen werden. Was absolut unterhalb ist, was also von überall aus unten genannt werden muss, ist der Mittelpunkt der Erde.“

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In der Schrift „Über die Natur des geographischen Ortes“ beschreibt Albert Gestalt und Größe der Erde und belegt, dass die Erde mit Sicherheit eine Kugel ist und keine flache Scheibe, wie damals viele annahmen. Er stellt Überlegungen an zur Verteilung von Wasser und Land, über das Klima in Abhängigkeit von geologischen Gegebenheiten und der geographischen Breite, und schließt daraus zum Beispiel, dass die Erde bis mindestens zum 50. Breitengrad, und zwar nördlich wie südlich des Äquators, nicht nur bewohnbar, sondern tatsächlich bewohnt sein müsse.

In seinem Werk „De caelo et mundo“ schreibt er: „Nur eine Kugel vermag, aus welcher Richtung auch immer die Beleuchtung kommt, auf den Mond einen vollkommen runden Schatten zu werfen.“



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„Auch die niedrigsten Tiere verdienen, dass man sie erforscht, muss man doch ihre Formenvielfalt studieren, um so den Künstler zu preisen, der sie erschaffen hat.“

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Alberts zoologisches Werk „de animalibus“ ist noch als Originalmanuskript erhalten. Alberts 26 Bücher umfassende Tierkunde behandelt Insekten und Spinnen ebenso wie Fische, Vögel und auch den Menschen. Zwar benutzt er auch hier die Schriften seiner Vorgänger, doch ergänzt er diese durch zahlreiche eigene Beobachtungen, Untersuchungen und Berichtigungen. Deutlich hebt sich das Werk von den im Mittelalter weit verbreiteten moralisierenden Tierbüchern ab.

Albert beabsichtigt, alle bekannten Unterschiede der Tiere bezüglich Körper, Vermehrung, Ernährung und Verhalten anzuführen, sowie die natürlichen Ursachen für solche Vielfalt zu erörtern. Durch die detaillierte Schilderung seiner Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse erweist sich Albert als genauer Kenner der heimischen Fauna.






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„Man hat beobachtet, dass aus einem einzigen Weizenkorn zweiundzwanzig Halme sprossen. Hingegen kommt es vor, dass ein Weizenkorn, wenn es im Boden nicht genug Nahrung findet oder selber teilweise von Schadstoff befallen ist, nur einen oder überhaupt keinen Halm aussendet.“

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Von großer Wichtigkeit sind auch Alberts Aufzeichnungen über die Pflanzen. Er bezieht sich erneut auf das Werk des Aristoteles, ergänzt und berichtigt dieses aber durch zahlreiche eigene Beobachtungen und Forschungen. Er befasst sich auch mit den entsprechenden Schriften jüdischer und arabischer Gelehrter. Um das Doppelte vermehrt und deutlich umgestaltet, liefert Albert in acht Büchern ein bedeutendes Werk über Physiologie, Anatomie, Klassifikation der Pflanzen, über Feldbau und Gartenzucht.
Er nimmt in der Geschichte der Botanik einen besonderen Rang ein: Bis dahin gab es kein ähnliches Werk, und Alberts Darstellung der Pflanzenwelt sollte noch einige Jahrhunderte hindurch auf dem selben Stand verweilen.

Im sechsten Buch beschreibt Albert ausführlich und in alphabetischer Reihenfolge die bekanntesten Bäume, Sträucher, Stauden und Kräuter und schildert detailliert ihre Blätter, Früchte und Blüten. Die Aufzählung gibt einen interessanten Einblick in die damalige Flora in Deutschland und Europa. Albert verzeichnet auch die medizinische Wirkung vieler Pflanzen.


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„Das Auge wird durch nichts so sehr ergötzt als durch feines, nicht zu langes Gras.

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Albert interessiert sich nicht nur als Naturwissenschaftler für Pflanzen. Sie sind für ihn nicht nur zum Nutzen, also zur Ernährung oder als Heilmittel, von Interesse. Er genießt es, in der Natur zu sein. Blumen, Bäume und Gras sind ihm ein Genuss für die Seele, eine Wohltat für die Augen. Er liebt ihre Farben und ihren Duft. 

In „Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus“ schreibt Stephanie Hauschild: „Man kann Alberts Buch Naturalia über Pflanzen und Züchtung, das weit über die Erkenntnisse der damaligen Zeit hinausging, als den ersten Versuch einer Pflanzenphysiologie bezeichnen. Die Beschreibung seines Gartens ist einer der wichtigsten Zeugnisse zur mittelalterlichen Gartenkunst. Er war erstmals ein Lustgarten, ein Garten, der nicht zum Nutzen, sondern zur Erholung diente. Eine Rasenfläche, um die Augen zu erfrischen, eine Rasenbank zum Ausruhen, eine Quelle und ein Kräuter- und Duftgarten zur Belebung der Sinne, das alles von Bäumen gegen Sonne und kalte Winde geschützt, gehörte dazu.“

Dabei habe Albert sowohl Sonnenstand und Wind als auch Duft- und Farbwirkung der Pflanzen berücksichtigt. „Er beschreibt und gibt Empfehlungen zur Anpflanzung von Wein, 14 Obstbaumsorten, verschiedener Gemüsepflanzen, 13 Gewürzpflanzen, neun Arzneikräuter. Schließlich werden auch einige Zierpflanzen aufgeführt: Rosa Hortensis, Madonnenlilie, Pfingstrose, Ringelblume, die schon damals bekannte Narzisse, die Raute und als Zierstrauch den Buchs.“ 



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„Deshalb habe ich eine Probe darauf machen lassen, und dabei hat sich herausgestellt, dass alchimistisches Gold – das mir in die Hände kam – und Silber nach sechs oder sieben überstandenen Erhitzungen bei noch stärkerem Feuer sofort verzehrt und vernichtet und zu einer Art Hefe niedergeschlagen wird.“

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Das bedeutendste Buch von Albertus Magnus im Hinblick auf die Alchemie ist sein Buch „De Mineralibus“ (Über die Minerale). Darin vertritt er die These, dass die Alchemie die Natur am besten nachahmt.

Albert geht davon aus, dass die Transmutation von Metallen grundsätzlich möglich ist. Er unterscheidet zwischen oberflächlichen Wirkungen, die nur das Aussehen der Metalle verändern, und tatsächlichen Transmutationen, die wirklich das Wesen der Stoffe ändern.

Albert sieht die Bemühungen der Alchemisten kritisch. Insbesondere, da es ihm trotz einiger Versuche nicht gelungen ist, Gold herzustellen.

Seiner Feder werden im Nachhinein Bücher über Magie und Alchimie zugeschrieben, die nachweislich von anderen verfasst wurden. Im Volksmund ranken sich aber bald viele Sagen und Legenden um Albert als Magier und Alchemisten.

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„Die mathematischen Begriffe enthalten gleichbleibende Bestimmtheit, und ihre daraus gezogenen Grundsätze unterliegen nicht der Veränderung durch einen Bewegungsablauf. Darum baut sich auf ihnen eine ebenso feststehende Forschung auf, die keineswegs auf Meinungen beruht, vielmehr ein zwingend bewiesenes Wissen ergibt.“

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Die Mathematik der damaligen Zeit umfasste die Arithmetik (elementarste Zahlentheorie) und die Geometrie. Unter Geometrie verstand man die zwei- und dreidimensionale euklidische Geometrie, die Elementargeometrie, die sich mit Punkten, Geraden, Ebenen, Abständen, Winkeln etc. beschäftigt. 

Es gibt zahlreiche Hinweise auf mathematische Schriften von Albert. Diese wurden aber bisher nicht gefunden. Alberts Vorhaben, die gesamte Mathematik zu bearbeiten, hat nicht viele Spuren hinterlassen – mit einer Ausnahme:
In der Dominikanerbibliothek in Wien ist ein mathematisches Werk vorhanden, das Albertus Magnus zugeschrieben wird: ein Euklidkommentar, überschrieben mit „Primus euclidis cum commento Alberti“.

Die Frage, ob dieser Albert mit dem heiligen Albertus Magnus identisch ist, hat viele Forscher beschäftigt. Paul Hoßfeld, Forscher und Mitarbeiter des Albertus-Magnus-Instituts, kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass der Euklid-Kommentar wahrscheinlich nicht von Albertus Magnus geschrieben, aber von ihm diktiert wurde.


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John Lennox ist Professor für Mathematik an der Universität Oxford, Fellow am Green Templeton College für Mathematik und Wissenschaftsphilosophie und gehört zu den bekanntesten Wissenschaftlern, die sich zum christlichen Glauben bekennen. Im Interview spricht er über seinen Glauben und die Wissenschaft.

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„Die physischen Dinge sind im Ganzen dem Sein und der Definition nach mit der Materie begriffen. Wenn nämlich jemand den Himmel oder ein Element oder etwas, was aus den Elementen besteht, definiert, kann er es niemals ohne die Materie definieren, die der Bewegung unterworfen ist.“

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Albert muss ein physikalisch-chemisches Labor besessen und recht ausgiebig und mit viel Sachkompetenz experimentiert haben. Viele alltägliche Phänomene sind von ihm korrekt und zum Teil erstmalig in der Literatur erklärt, so die Ausbreitung von Schall als kugelartige Druckwelle oder die Umwandlung von Licht in Wärme durch Absorption.

Er kannte sich mit der Wirkung von Spiegeln aus und wusste um die Eigenschaften von Magneten. Albert war aber auch ein „Kind seiner Zeit“: Seine Ansichten waren geprägt von der Physik des Aristoteles, die sich bald als unvereinbar mit dem tatsächlichen Verhalten der Natur herausstellen sollte.

Mit größter Ausführlichkeit und mit Scharfsinn widmet sich Albert in 13 Büchern der Metaphysik. Sie handeln vom Unveränderlichen, Ewigen – so wie die Physik vom Veränderlichen und Beweglichen handelt.
Über Namen und Aufgabe der Metaphysik sagt er: „Diese Bücher sprechen von den göttlichen, unveränderlichen Dingen, auf die alles andere sich stützt. Der Physiker setzt voraus, dass es einen beweglichen Körper gebe, der Mathematiker ein zusammengesetztes Quantum. Das muss einfach durch Prinzipien bewiesen werden. Jene göttliche Wissenschaft hat darum die Objekte und Prinzipien aller Wissenschaften festzustellen. Darum heißt sie Transphysika. Denn sie begründet alles durch Prinzipien, die das physische Sein überschreiten. Sie heißt auch göttliche Wissenschaft, weil das Göttliche, das Erste und Beste, das allem Sein Erfüllung Gebende, das Sein betrachtet wird, wie es als erster Ausfluss Gottes erscheint und als Erstgeschaffenes, vor dem Nichts erschaffen ist. Sie ist die Vollendung der göttlichen Erkenntnis in uns.“


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Harald Lesch, Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator, sagt im Interview: „Die Physik – und in diesem Fall die Kosmologie – ist nur zuständig für die vorletzten Fragen“. Er betont: „Ganz offensichtlich besteht die Welt aus mehr, als das, was die Naturwissenschaften untersuchen und auch finden können.“ 





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„Nach dem katholischen Glauben ist es für uns sicherer, dass die Auferstehung des Fleisches kommt, als dass Morgen früh wieder die Sonne aufgeht.“

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Albert durchwandert als Philosoph die Gebiete aller Naturwissenschaften, bearbeitet in umfassender Weise die Physik, Astronomie, Meteorologie, physikalische Geographie, Mineralogie, Botanik und Zoologie, Physiologie, Anatomie, Physiognomie und Psychologie. Er befasst sich mit Mathematik, Logik und Metaphysik, mit der Welt des Geistes, des Übersinnlichen, mit Politik und Ethik.

Aber über all diesen der bloßen Vernunft entstammenden Wissenschaften steht ihm die Theologie, die Glaubenswissenschaft von Gott. In seinem umfangreichen Werk „Albertus Magnus: Sein Leben und seine Wissenschaft“ (1857) schreibt der Theologe, Philosoph und Kunsthistoriker Joachim Sighart: „Die Theologie ist Albert die Königin der Wissenschaften. Ihre Aussprüche scheinen ihm auf unerschütterlichem Felsen begründet, ihre Methode scheint ihm sicherer, ihr Reich herrlicher. Ihre Enthüllungen dünken ihm umfassender, zahlreicher, himmlischer, als die aller anderen Wissenschaften.“


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1931 gründet der Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Schulte das Albertus-Magnus-Institut mit dem Ziel, eine kritische Edition der Werke Alberts des Großen (Editio Coloniensis) herauszugeben.
Aufgrund der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg siedelt das Institut 1954 von Köln nach Bonn um, wo es nunmehr seit Jahrzehnten im Collegium Albertinum untergebracht ist.

Die wissenschaftliche Arbeit nimmt ihren Anfang mit aufwendigen Bibliotheks- und Katalogrecherchen, um die Handschriften zu den Werken Alberts zu ermitteln, die sich in Bibliotheken auf der ganzen Welt finden. Nach kriegsbedingten Unterbrechungen erscheint 1951 der erste Band der Albert-Edition im Verlag Aschendorff, Münster. Die Gesamtausgabe soll einmal 41 Bände umfassen, in denen die mehr als 70 Werke Alberts erscheinen. Bisher konnten 31 Bände vorgelegt werden (Stand 2015).

Neben der Erstellung der Albert-Edition soll auch das Denken Alberts in Form von Einzelforschungen, Seminaren und Tagungen wissenschaftlich erschlossen und zugleich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies geschieht in Form von Sommer-Akademien und Vorträgen, durch wissenschaftliche Publikationen und Übersetzungen ausgewählter Werke.

http://www.albertus-magnus-institut.de



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Nach dem ausdrücklichen Willen des heiligen Dominikus bildet das Studium einen ganz wesentlichen Bestandteil der Spiritualität des Ordens: Es gilt – neben dem betrachtenden Gebet – als unerlässliche Voraussetzung für die Predigt. Und diese wiederum ist sozusagen der Daseinsgrund des Ordens. Nicht ohne Grund ist sein offizieller Name „Predigerorden“.

Im Jahr 2016 hat der Orden des heiligen Domikus seinen 800. Jahrestag gefeiert. Das Motto der großen Feier lautete: „Gesandt, das Evangelium zu verkünden“.



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Im Sommer 2016 fand in der Dominikanerkirche St. Blasius am Alberts-Magnus-Platz in Regensburg die zentrale Dominikanerausstellung anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums des Predigerordens statt.

Regensburg bot sich als Mittelpunkt für diese Ausstellung geradezu an. Denn in der Domstadt gibt es gleich mehrere Bezugspunkte zum Orden des heiligen Dominikus. Regensburg ist die einzige Stadt in Deutschland, die seit dem 13. Jahrhundert eine ununterbrochene dominikanische Präsenz vorweisen kann. 


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Auch in Augsburg können die Dominikaner auf eine lange Geschichte zurückblicken. Fast 800 Jahre bereichern sie durch ihre Seelsorge die Menschen in der Stadt. Heute gibt es in Augsburg nur noch sieben Mitbrüder. Sie sind in Schulen, Pfarreien, bei dem katholischen Verband für soziale Dienste oder auch in der Schaustellerseelsorge aktiv. Bis heute versuchen sie, die Regeln des heiligen Dominikus mit Leben zu füllen.

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Thomas von Aquin ist einer der bedeutendsten Theologen des Mittelalters. Sein Weg führt ihn durch ganz Europa und seine Schriften und Denkansätze sind bis heute hochaktuell.

1245 lernt Thomas von Aquin Albertus Magnus kennen und wird sein Schüler. Drei Jahre später folgt er seinem Lehrer nach Köln. Als besonders begabter und fleißiger Student wird Thomas wissenschaftlicher Mitarbeiter seines Lehrers und unterstützt ihn beim Aufbau des Generalstudiums.







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Marktplazt von Lauingen an der Donau

In seinem Heimatbistum Augsburg und besonders in seiner Geburtsstadt Lauingen wird Albert schon früh verehrt. 

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Dem Augsburger Bischof, Dr. Konrad Zdarsa, ist es zu verdanken, dass die Statue auf dem Marktplatz von Lauingen wieder in neuem Glanz erstrahlt. Auf seine Anregung hin wurde das Monument 2017, 136 Jahre nach seiner Aufstellung, restauriert.

Es stammt aus der Werkstatt des renommierte Erzgießers Ferdinand von Miller jun. Der Künstler hatte zuvor am Guss der „Bavaria“ mitgewirkt.

Die Bronzestatue wurde mit mikrokristallinem Wachs überzogen, was sie vor künftiger Korrosion schützen soll. Diese Schicht wird alle drei bis fünf Jahre erneuert.

Bischof Konrad Zdarsa hat die Patenschaft für das Albertus-Magnus-Denkmal übernommen. Er ist ein großer Verehrer des Heiligen.

 

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Monstranz mit der Albertus-Magnus-Reliquie aus der Kirche St. Martin, Lauingen

In Lauingen wird Albertus Magnus schon früh verehrt. Sein Bild schmückt bereits im 16. Jahrhundert den dortigen Schimmelturm, seit 1631 feiert man in der schwäbischen Stadt das Albertusfest. Im Jahr 1767 wendet sich der Lauinger Stadtpfarrer Johann Georg Paul Erminger an den Probst zu Ellwangen, der zugleich Domkapitular in Köln ist, dieser möge bei seiner jährlichen Reise nach Köln „einige Reliquien vom daselbst ruhenden heiligen Alberto für die Stadt Laugingen in höchsten Gnaden bewirken, damit der Eyfer und die Begirde zum Heiligen Albert ohnerlöschlich gemacht werde.“

Nach Überwindung verschiedener Schwierigkeiten werden am 30. September 1767 durch den Weihbischof Franz Caspar Franken von Sierstorff in Gegenwart vieler Zeugen und Persönlichkeiten der Sarg Alberts geöffnet und zwei Schädelteile entnommen. Ein Teil, die Hirnschale, wird dem Probst von Ellwangen übergeben, damit er den Wunsch des Stadtpfarrers von Lauingen erfüllen kann.

Die Reliquie kommt über Ellwangen und Dillingen, wo Bischof Joseph Landgraf von Hessen dieselbe anerkennt, in Alberts Geburtsstadt. Dort wird sie unter riesigem Andrang des Volkes vom 31. Mai bis 5. Juni 1768 zur besonderen Verehrung ausgesetzt. 

Die Stadt Lauingen lässt in einer örtlichen Goldschmiedewerkstätte ein kostbares Reliquiar als Behältnis anfertigen. In diesem wird die Reliquie regelmäßig ausgestellt.



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Magnussegen in St. Martin, Lauingen

„Auf die Fürsprache des heiligen Albertus Magnus segne euch und erfülle euch mit wahrer Weisheit der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der heilige Geist.“

Einmal im Monat, meist am Sonntag um den 15., feiert Pfarrer Raffaele De Blasi in der Kirche St. Martin in Lauingen einen besonderen Gottesdienst. Er setzt die Reliquie des Heiligen aus und spendet damit am Ende der Heiligen Messe den Segen.

Auch das Albertuslied und die Litanei zum heiligen Albertus Magnus sind feste Bestandteile dieses Gottesdienstes. Die Litanei endet mit dem Gebet:
O Gott, Du hast den heiligen Albertus Magnus mit Deinen himmlischen Gaben reichlich beschenkt und mit allen Tugenden ausgestattet. Verleihe uns, Deinen Dienern, dass wir seinem Vorbild nacheifern, in Deinem Dienst treu bleiben und den ewigen Lohn sicher erlangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

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Urkunde

Eine Urkunde bestätigt die Echtheit der Lauinger Reliquie.
 

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Nicht nur in Lauingen, auch in anderen Teilen des Bistums Augsburg wird der heilige Albertus Magnus verehrt. In der Pfarrei St. Albert in Augsburg-Haunstetten wird jedes Jahr zum Patrozinium am 15. November das Albertus-Magnus-Lied (Text: Georg Thurmair) gesungen. Die Melodie stammt von Ernst Gyr, der viele Jahre als Chorleiter in der Pfarrei engagiert war. 

Das farbenprächtige Altarbild zeigt den heiligen Albert, umgeben von Blumen, Sternen und gläubigem Volk. Das Bild, das heute neben dem Hauptportal hängt, stammt von der Kunstmalerin Maria Braun aus Günzburg und wurde von Bischof Josef Kampfmüller gestiftet.

Eine Reliquie des heiligen Albert wurde im Hauptaltar der Kirche eingemauert.







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Legende

Das große Wissen Alberts ist für viele Menschen seiner Zeit unerklärlich und wird deshalb gerne höheren Mächten zugeschrieben. Der Kirchenhistoriker Heribert Christian Scheeben, der als Experte zu Leben und Werk des Albertus Magnus gilt, schreibt in seinem Werk über den Heiligen von der Legende, wie der einst „dumme“ Novize Albert durch die Gnade der Gottesmutter zum weisen Gelehrten wird: 

Als der ehrwürdige Albert schon sehr alt geworden war und eines Tages im Kloster der Predigerbrüder vor zahlreichen Hörern eine Vorlesung hielt, verließ ihn plötzlich sein Gedächtnis. Alle waren über die Maßen erstaunt, Albert aber, der eine Weile geschwiegen, gab ihnen, geistig neu gestärkt, folgende Erklärung:

„Hört, vielliebe Brüder, ich bitte euch, von Neuem und Altem will ich euch erzählen. Als ich noch Novize war, war ich geistig sehr beschränkt. Im Studium konnte ich es meinen Mitstudenten nicht gleichtun und blieb ein Dummkopf. In knabenhafter Ungeduld mit meiner Beschränktheit und weil ich noch kein Gelübde abgelegt hatte, gedachte ich, den Orden zu verlassen. Als ich in dieser Absicht immer mehr bestärkt wurde, wurde mir im Schlaf folgende Vision:

Es schien mir, ich lehnte eine Leiter an die Mauer des Klosters, um zu entfliehen. Als ich die Leiter schon hinaufgeklettert war, erblickte ich mir gegenüber vier ehrwürdige Personen mit verklärtem Aussehen. Die erste trieb mich die Leiter hinab, dass ich beinahe gestürzt wäre. Ich versuchte, wiederum hinaufzusteigen, da trieb mich die zweite hinunter. Als ich nun zum dritten Male den Aufstieg unternahm, sprach die dritte zu mir: ,Was treibt dich zu diesem unverschämten Unterfangen?‘

Ich antwortete: Ich bin ein Schwachkopf und bleibe im Studium hinter den anderen zurück. Aus Scham verlasse ich den Orden. Sie entgegnete: ,Sieh, mit uns ist die süße Gottesmutter Maria, die Mutter der Barmherzigkeit, deren Dienerinnen wir sind. Wenn du zu ihr deine Zuflucht nimmst, wollen wir unsere Bitten mit den deinigen vereinen, damit du erlangest, was du wünschest.‘ 

Ich war erfreut über diese Worte und sprach: Gerne befolge ich euren Rat; ich bitte euch aber, sprecht bei ihr für mich und mein Anliegen. Sie baten also die Gottesmutter für mich, die sich zu mir wandte: ,Um was bittest du?‘

Ich antwortete: O Herrin, ich bitte um die Wissenschaft der Philosophie durch deine Fürsprache. ,Deine Bitte ist erhört‘, sprach sie, ,sei aber fleißig im Studium.‘

Ich blieb also im Orden, und was mir verheißen, erlangte ich durch die Gnade Gottes in Studium und Gebet. Was ich im Studium nicht zu erkennen vermochte, fand ich sehr oft im Gebet. Die Gottesmutter und Mutter der Barmherzigkeit bat ich häufig in flehentlichem Gebet, ich möchte durch ihre Fürbitte vom Lichte der göttlichen Weisheit erleuchtet werden, sie möchte mein Herz in der Festigkeit des Glaubens erhalten, damit ich nicht, in die Philosophie verstrickt, im Glauben an Christus wankend würde. Schließlich erschien mir die gütigste Mutter und tröstete mich: ,Sei getreu im Studium und beharrlich in der Tugend. Gott will durch deine Wissenschaft die ganze Kirche erleuchten. Damit du aber im Glauben nicht wankst, wird vor deinem Tode alle Philosophie von dir genommen werden. In kindlicher Unschuld und Aufrichtigkeit und in der Wahrheit des Glaubens wird dich Gott von dieser Welt nehmen. Und dies soll dir das Zeichen sein, dass deine Zeit gekommen ist: In öffentlicher Vorlesung wird dich dein Gedächtnis verlassen.‘


Vielliebe Brüder, dies ist nun eingetreten, und ich weiß, dass meine Zeit gekommen ist.“




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1984 wurde für herausragende Promotionsleistungen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg der Albertus-Magnus-Preis gestiftet.
Auf der Internetseite des Bistums heißt es: „Mit dem namhaften Universalgelehrten des Mittelalters, dem in Lauingen geborenen heiligen Bischof und Kirchenlehrer Albertus Magnus, hat der damalige Augsburger Bischof Josef Stimpfle bewusst einen Patron für den Preis gewählt, der noch heute als Maßstab für wissenschaftliches Arbeiten in kirchlichem Kontext gilt: Fundierte Fachkenntnis, differenzierte und präzise Analyse sowie die universale Weite seines Horizonts bei gleichzeitig kirchlicher Beheimatung kennzeichneten seine Arbeit.“

Prämiert werden können Promotionsleistungen, die das Prädikat „summa cum laude“ erhalten haben – seit 2010 auch Habilitationsleistungen. Das Preisgeld beträgt 2500 Euro.



Die bisherigen Preisträger sind:

Dr. Ursula Lievenbrück (2013)
Dr. Dominik Helms (2012)
Dr. Hans Jörg Selber (2006)
Dr. Christian Pöpperl (2005)
Dr. Ludwig Neidhart (2005)
P. Dr. Stefan Oster SDB (2003)
Dr. Gerda Riedl (1997)
Dr. Hans Mendl (1995)
Dr. Adalbert Keller (1992)
Dr. Jürgen Werlitz (1990/91)
Dr. Anton Losinger (1989)
Dr. Elisabeth Reil (1989)
Dr. Wilhelm Rees (1987)
Dr. Jozef Punt (1985)
Dr. Bernhard Ehler (1985)






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Impressum:

Diese Multimedia-Reportage wird realisiert von der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag GmbH, Augsburg.

Gesellschafter: Diözese Augsburg (100 %)
Geschäftsführer: Johann Buchart

Henisiusstraße 1, 86152 Augsburg
Postfach 11 19 20, 86044 Augsburg
Telefon: 0821/50242-0 (Zentrale)
Telefax: 0821/50242-41
E-Mail: johann.buchart@sankt-ulrich-verlag.de

HRB 6161, Amtsgericht Augsburg
Ust.IdNr. DE127510854



Quellenverzeichnis:
Albertus Magnus Institut (Hg.): Albertus Magnus und sein System der Wissenschaften
Dr. Joachim Sighart: Albertus Magnus. Sein Leben und seine Wissenschaft
Heribert Christian Scheeben: Albertus Magnus
Elias H. Füllenbach (Hg.): Mehr als Schwarz und Weiß. 800 Jahre Dominikanerorden
Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie – Von den Anfängen bis zur Gegenwart
Eckhard Ballmer: Albertus Magnus und die Wiederentdeckung der Mathematik im 13. Jahrhundert
Albert Fries (Hg.): Albertus Magnus. Ausgewählte Texte
Willehad Paul Eckert: Kurzbiografie
Roland Popp und Birgit Steib in Spektrum der Wissenschaft, Magazin 11/2003: Albertus Magnus – der große Neugierige
Stephanie Hauschild: Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus
Robert Richard Kuhnle: Albert der Große – Ein deutscher Heiliger


Bildnachweis:
gemeinfrei (8)
SUV/Banner (9)
Wolfgang Ullmann (St. Albert, Haunstetten)
Eckhard Henkel / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 DE (Collegium Albertinum)
Pressestelle des Bistums Augsburg / Karl-Georg Michel (Albertus-Magnus-Preis)
© dominikaner-hamburg.de (Dominikaner)
Stadt Lauingen (Schimmelturm)
Dr. Eugen Lehle / CC BY-SA 3.0 (Rathaus Lauingen)

Bewegtbilder: gemeinfrei (10)










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